Notebook Grafikkarten - Die Einsteigerklasse

Gerade Notebooks, Netbooks und PCs, die als Bürorechner in Verwaltung, Sekretariaten und Buchhaltung Verwendung finden, benötigen nicht die außergewöhnlich hohe 3D-Grafikleistung der aktuellen Grafikkartenmodelle.

Die 2D-Leistung ist seit Jahren bei weitem ausreichend. Moderne IGP-Chipsätze (integrated graphics processor) können darüber hinaus auch Videofunktionen ausreichend beschleunigen, so dass zum Beispiel auch hochkomprimierte HD-H.264-Videos (Image- und Marketingfilme, youtube usw.) ohne starke CPU-Beanspruchung ruckelfrei angezeigt werden können. Die optisch aufwendigen Oberflächen von Windows Vista, Windows 7 und Mac OS X (Snow) Leopard fordern die modernen IGPs auch nicht mehr sonderlich heraus.

Insofern wird in solchen Fällen wegen der Kostenersparnis bei Anschaffung und Stromverbrauch bevorzugt auf IGP-Mainboardchipsatz oder in die CPU integrierte Grafikoptionen (Intel Atom) zurückgegriffen, also keine extra Steckkarte eingesteckt. Der weltgrößte Anbieter solche Lösungen ist Intel mit seinen derzeitigen G41, G43 und G45-Chipsätzen. Danach rangieren die integrierten Grafikchipsätze von AMD (früher ATi), zum Beispiel mit dem 880G und dem integrierten Radeon HD4250-Kern, und nVidia mit seinen nForce/GeForce-IGP-Chipsätzen.

Alle zeichnet neben den geringen Anschaffungskosten ein geringer Stromverbrauch aus, der keine aktive und damit hörbare Belüftung nötig macht. Sollte der Grafikkartenausgang nur über eine VGA-Buchse auf dem Mainboard realisiert worden sein, kann man eine kleine optionale Steckkarte in einen der PCIe- oder AGP-Slots stecken, um den vollwertigen HDMI- oder DVI-Ausgang des IGP-Chipsatzes zu erhalten. Der Anschluss von mehr als einem Anzeigegerät (zum Beispiel Monitor, Beamer) ist nicht immer möglich.



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